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NUTZWERTGUTACHTEN

Nutzwerte im Gutachten

Für die Ermittlung der Nutzwerte im Nutzwertgutachten sind folgende Komponenten maßgeblich:
1. Nutzfläche: Die Nutzfläche der betreffenden Wohnung samt zusätzlicher Flächen wie Terrasse, Garten, Keller oder ähnlichem ist aus dem behördlich genehmigten Bauplan zu errechnen.
2. Richtnutzwert (RNW): dieser wird vom, mit der Erstellung des Nutzwertgutachtens beauftragten, Zivilingenieurs aufgrund der allgemeinen Verkehrsauffassung festgesetzt.
3. Abstriche/Zuschläge: für verschiedene Umstände (Lage, Belichtung und ähnliches) werden prozentuale Zuschläge oder Abstriche vom Richtnutzwert vorgenommen, die im Nutzwertgutachten, ebenfalls vom beauftragten Zivilingenieur, genau benannt und beziffert werden.

Zum Beispiel:
A1 … Lage im Erdgeschoss … - 10%
Z4 … Wohnung mit zugeordnetem Garten … 10%

Beispiel:
Wohnung mit einer Nutzfläche von 78,91 m2, einem Garten mit 21,75 m2, einer Terrasse von 15,42 m2 und einem Kellerabteil von 7,15 m2.


 



 

Folgende Rechenschritte sind vorzunehmen:
1. Vom Richtnutzwert sind die jeweiligen veranschlagten prozentualen Abstriche bzw. Zuschläge hinzu- bzw. abzuziehen. Dies ergibt den Nutzwert pro m2.
Bsp: 1,00 + 0 % von 1,00 (-10% + 10% = 0 %) = 1,00
2. Der Nutzwert pro m2 wird mit der Nutzfläche multipliziert. Das Ergebnis ist der Einzelnutzwert des jeweiligen Bestandsgegenstands.
3. Die Summe aller Einzelnutzwerte der vorhandenen Bestandsgegenstände ergibt den Nutzwert Für die jeweilige Wohnung.
4. Da der Nutzwert einer Wohnung in einer ganzen zahl ausgedrückt wird, ist bei Dezimalstellen unter 0,5 abzurunden und bei Dezimalstellen ab 0,5 aufzurunden.

Die Hauptbedeutung der Nutzwerte für einen Wohnungseigentümer sind die Berechnung der Betriebskosten, das Stimmrecht innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft und die Ermittlung des Mindestanteils.


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